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TVR: Revanche gegen die „Piraten“


Zum Start in die Rückrunde der Saison 2013/2014 steht den Bundesligavolleyballern des TV Rottenburg eine richtungsweisende Partie ins Haus. Am 11. Januar gastieren um 19:30 Uhr die Chemie Volleys Mitteldeutschland in der Tübinger Paul Horn-Arena. Die „Piraten“ liegen mit fünf Punkten in der Tabelle zwar hinter dem TVR (acht), das Hinspiel in Spergau gewann die Mannschaft um Ex-TVR-Spieler Phillip Trenkler aber mit 3:2. „Die Hinspielniederlage hat uns lange weh getan. Wir sind also vorgewarnt und wollen uns mit einem Sieg revanchieren“, sagt TVR-Coach Hans Peter Müller-Angstenberger.

Mitte der Woche gab es ein Wiedersehen mit Rottenburgs Eigengewächs Jan Zimmermann, drei Tage später (11. Januar 2014, 19:30 Uhr) kommt sein langjähriger Weggefährte Phillip Trenkler mit den „Piraten“ aus Spergau in die Paul Horn-Arena. Mit dem Team aus Sachsen-Anhalt hat Rottenburg noch eine Rechnung offen, beim Auftaktspiel Mitte Oktober verlor man beim CV Mitteldeutschland nach 2:0-Führung noch mit 2:3.

Die Mannschaft von Trainer Ulf Quell kommt entsprechend optimistisch nach Tübingen, „erstes Ziel soll ein Erfolg im Auswärtsspiel in Rottenburg sein“ liest man in einer Pressemitteilung des CVM. In der Hinrunde konnten die Spergauer, deren Hinrunden-Begegnung gegen Berlin in den März verschoben wurde, von acht Spielen zwei gewinnen. Ob die beiden angeschlagenen Außenspieler Enrico Ehrhardt (Ellenbogen) und Casper Munk (Rücken) wieder voll einsatzfähig sind, ist noch unklar. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass der Ex-TVR-Spieler Phillip Trenkler am Samstag viel Einsatzzeit bekommen wird.

Der 20-jährige Außen-Annahmespieler wuchs in Rottenburg auf und lernte beim TVR das Volleyballspielen. Er mauserte sich zum Juniorennationalspieler und kam in der vergangene Saison nach einem Jahr in Stuttgart und einer Saison beim VCO Berlin für einige Wochen zu seinem Heimatverein zurück. Im Sommer schloss er sich dem CV Mitteldeutschland an.

Beim TV Rottenburg sind alle Spieler gesund und einsatzbereit. Im Gegensatz zu Mitteldeutschland hat der TVR bereits ein Pflichtspiel (gegen Friedrichshafen) in 2014 bestritten, für den CVM ist es der Auftakt ins neue Volleyballjahr. Für TVR-Trainer Müller-Angstenberger hat das Spiel gegen die Piraten „allerhöchste Priorität“, mit einem Sieg könnte sich der TVR vom Gegner distanzieren und sich seinen Platz im Mittelfeld der Tabelle festigen.

Spricht man mit dem Rottenburger Trainer, kommt es ihm derzeit aber hauptsächlich auf die Weiterentwicklung seines Teams an. „Es kommt nicht drauf an, gegen wen wir spielen, sondern ob wir uns bei den Spielen weiterentwickeln und das neu gelernte umsetzen können.“ Bei der 1:3-Niederlagege gegen Friedrichshafen sei sein Team strategisch vorangekommen und habe die beste Saisonleistung gezeigt. Gegen Mitteldeutschland soll dieser Trend fortgeführt werden, „und schließlich in Punkte umgemünzt werden“.

Den Blick richtet Müller-Angstenberger dabei auf das eigene Spiel und schaut nicht auf den Gegner. „Wir müssen unsere Stärken ausspielen, so wie wir es über weite Strecken gegen Friedrichshafen gemacht haben.“ Durch den Lizenzentzug von Bottrop geht es für den TVR nicht mehr gegen den existenziellen Abstieg, „unsere Spieler können etwas befreiter aufspielen, es gibt nur noch positive Ziele für uns, keinen worst case mehr.“ Zum Gegner äußert sich der Trainer nur knapp: „Mitteldeutschland hat eine starke Mannschaft, das haben sie schon gezeigt.“ Sein Fokus richtet er sofort wieder auf sein Team: „gegen den VfB haben wir verloren und uns weiterentwickelt, gegen Mitteldeutschland wollen wir uns wieder weiterentwickeln.“ Und punkten? „Klar, wir wollen natürlich  gewinnen!“

Die nächsten Heimspiele:

Samstag, 11.01.2014 um 19:30 Uhr gegen CV Mitteldeutschland, Paul Horn-Arena Tübingen
Samstag, 08.02.2014 um 19:30 Uhr gegen TV Ingersoll Bühl, Paul Horn-Arena Tübingen


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Veranstaltung(en) zu diesem Bericht

11.01.2014 : 19:30 Uhr

Volleyball Bundesliga (Herren): TV Rottenburg - CV Mitteldeutschland



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