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GEA: TVR bereit für den Heimsieg

Volleyball - »Piraten« wollen Paul-Horn-Arena entern. Müller-Angstenberger: Wir müssen unsere Stärken ausspielen

ROTTENBURG. Die »Piraten« kommen und wollen die Paul-Horn-Arena entern. »Erstes Ziel soll ein Erfolg beim TV Rottenburg« sein, tat Ulf Quell, Trainer des CV Mitteldeutschland, vor dem Rückrundenauftakt in der Volleyball-Bundesliga an diesem Samstag (19.30 Uhr) in Tübingen kund. In der Hinrunde hatten die Spergauer dem TV Rottenburg nach einem 0:2-Satzrückstand noch eine schmerzhafte 2:3-Niederlage beigefügt. »Wir sind also gewarnt«, sagt TVR-Coach Hans Peter Müller-Angstenberger.

Dennoch: Zwei Monate nach dem 3:1-Erfolg über den Moerser SC peilen die Domstädter wieder einen Heimsieg an. Wenn der TVR an die Leistung vom Mittwochabend gegen den Top-Klub VfB Friedrichshafen (1:3) anknüpfen kann, ist sogar ein klarer Triumph drin, der drei Punkte bringen würde. Klingt einfach, ist es aber nicht. »Wir müssen unsere Stärken ausspielen«, betont Müller-Angstenberger.

Gegen das mit Stars gespickte Friedrichshafen klappte vor allem die Blockverteidigung in zwei Sätzen gut. Aber auch an der Kreativität haben die Rottenburger in der Weihnachtspause augenscheinlich hart gearbeitet, denn sie brachten den Tabellenzweiten mit einigen gelungenen Offensiv-Varianten oftmals aus dem Konzept. Dem TVR dürfte heute Abend auch entgegenkommen, dass er im Gegensatz zum Gegner bereits Wettkampfpraxis sammeln konnte.

Da durch den Lizenzentzug der Volleys Bottrop am Ende der Saison keine Mannschaft absteigen wird, kann den Rottenburgern nichts mehr passieren. »Unsere Spieler können etwas befreiter aufspielen. Es gibt nur noch positive Ziele für uns, keinen Worst Case mehr«, unterstreicht Müller-Angstenberger. Soll heißen: Der TVR kann ohne Druck den sechsten Rang ins Visier nehmen, der zur direkten Teilnahme an der Play-off-Runde berechtigt. Die Klubs auf den Plätzen sieben bis zehn ermitteln zwei weitere Play-off-Starter.

Wiedersehen mit Trenkler

Im Spiel gegen CV Mitteldeutschland gibt es ein Wiedersehen mit Philipp Trenkler. Der 20-jährige Außen-Annahmespieler wuchs in Rottenburg auf, lernte beim TVR das Volleyballspielen und mauserte sich zum Junioren-Nationalspieler. Nach einer Saison beim VCO Berlin kehrte Trenkler zum Schluss der vergangenen Runde einige Wochen zu seinem Heimatverein zurück. Im Sommer schloss er sich dann CV Mitteldeutschland an. (gri)


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11.01.2014 : 19:30 Uhr

Volleyball Bundesliga (Herren): TV Rottenburg - CV Mitteldeutschland



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