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TVR: Einbruch nach Satz 1


Evivo Düren - TV Rottenburg: 0:3 (22:25; 15:25; 19:25)

Beste Spieler: Friederich Nagel (TV Rottenburg), Andrew McGovern (evivo Düren)

Ohne Erfolgserlebnis kehrt der TV Rottenburg von seinem Doppelspieltag im Westen zurück ins Schwabenland. Nach der 0:3-Niederlage in Moers verloren die Domstädter am Dienstagabend vor knapp 1.200 Zuschauern in der Arena Kreis Düren ebenfalls mit 0:3 (22:25; 15:25; 19:25). In 82 Minuten war Rottenburg im ersten Satz auf Augenhöhe, danach brach das Team ein. „Wir haben wenig von dem gespielt, was wir uns vorgenommen hatten und ohne Block-Feldabwehr kann man nicht erfolgreich sein“ haderte TVR-Trainer Müller-Angstenberger mit der Niederlage. Es bleiben dür(r)e Jahre…

Vor dem Spiel gedachten die Dürener ihrem vor wenigen Tagen überraschend verstorbenen Physiotherapeuten Frank Krüttgen. Evivo-Kapitän Jaromir Zachrich forderte die Fans auf, nicht zu schweigen, sondern mit kräftigem Applaus, - „wie er es sich gewünscht hätte“ - und Standing Ovations ihrem Freund die letzte Ehre zu erweisen. Die knapp 1.200 Zuschauer in der Arena sorgten für eine würdige Stimmung.

Zum Spiel: Rottenburg begann im Vergleich zum Moers-Spiel mit Michael Neumeister anstelle von Federico Cipollone. Auf evivo-Seite standen die Ex-TVRler Matze Pompe und Jaromir Zachrich in der Startformation, Tibor Filo kam an diesem Abend nicht zum Einsatz. Der Spielverlauf im ersten Durchgang glich dem vom vergangenen Sonntag in Moers. Rottenburg spielte auf Augenhöhe mit Düren (2:2; 6:6; 9:10) um dann etwas ins Hintertreffen zu geraten (10:13). Zur zweiten technischen Auszeit hatte der TVR aber wieder Oberwasser, mit einem gelungenen Zuspieler-Trick markierte Micha Neumeister das 16:15. Die kurze Auszeit tat Rottenburg nicht gut, beim 20:24 hatte Düren vier Satzbälle. Der dritte passte zum 22:25.

Der zweite Durchgang war einer der Sorte „zum vergessen“. Schnell führte evivo mit 1:6. Als TVR-Coach Müller-Angstenberger René Bahlburg für Niko Rukavina ins Spiel brachte schien dies dem Team Sicherheit zugeben, Rottenburg verkürzte dank gelungener Angriffsaktionen von Sven Metzger und René Bahlburg auf 7:10. Dann trat bei den Gastgebern Georg Klein an die Aufschlagslinie und sorgte mit druckvollen Aufgaben für acht Punkte in Folge – der Satz war gelaufen. Rottenburg wackelte in der Annahme und immer wieder kam Diagonalangreifer Sebastian Gevert mit seiner gewohnt aggressiven Spielweise zum Erfolg. Der große Rückstand gab Müller-Angstenberger die Möglichkeit, Nico Zager zu einigen Ballwechseln aufs Spielfeld zu schicken. Die große Blamage blieb aus, Rottenburg gab den Satz „nur“ mit 15:25 ab.

Im dritten Satz sah es wieder besser aus beim Gast aus dem Schwabenland, über 3:5 und 8:10 kam man auf 10:11 an den Tabellenfünften heran. Aber wie so oft an diesem Abend folgte auf ein kurzes Hoch ein langes Tief, wenige Augenblicke später lag Düren mit 13:20 vorn und deren Hallensprecher stimmte bereits ein „oh wie ist das schön“ an. Über 17:22 ging Satz drei mit 19:25 an Düren.

Nach dem Spiel war TVR-Coach Hans Peter Müller-Angstenberger unzufrieden mit seinem Team: „Wir haben nicht das gespielt was besprochen war, jeder handelt genau so, wie es nicht geplant war.“ Größtes Problem war beim TVR an diesem Abend eine kaum vorhandene Block-Feldabwehr (Düren hatte eine Angriffsquote von 61 %). „Auf Dürener Seite steht der Block und es wird gut verteidigt, so ziehen sie uns im ersten Satz den Zahn. Danach waren wir nicht mehr existent.“

Das nächste Heimspiel:

Samstag, 08.02.2014 um 19:30 Uhr gegen TV Ingersoll Bühl, Paul Horn-Arena Tübingen


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21.01.2014 : 20:00 Uhr

Volleyball Bundesliga (Herren): evivo Düren - TV Rottenburg



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