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TVR: Die Tie-Break-Könige stehen unter den besten acht – Im Viertelfinale geht es nach Bühl



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Beschreibung: TVR-MVP Tom Strohbach bejubelt mit seinem Team den Einzug ins Viertelfinale. Archivbild: Ulmer

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Fotograf: Markus Ulmer


VC Bitterfeld-Wolfen – TV Rottenburg 2:3 (22:25, 25:22; 19:25; 27:25; 7:15)

Beste Spieler: Tom Strohbach (TV Rottenburg), Marcin Kapusniak (VC Bitterfeld-Wolfen)

Die Spieler des TV Rottenburg kosten jede Minute auf dem Volleyballfeld aus: Auch im Achtelfinale des DVV-Pokals beim Tabellenführer der 2. Bundesliga machten es die Schwaben spannend und gingen über die volle Distanz. Im vierten Tie-Break-Match in Folge ging Rottenburg als Sieger vom Platz und bewies einmal mehr Nervenstärke. Der 3:2-Erfolg (25:22; 22:25; 25:19; 25:27; 15:7) bedeutet den Einzug ins Viertelfinale, dort muss der TVR beim TV Bühl (9.-11.12.2014) antreten.

Der TV Rottenburg bleibt in der Saison 2014/2015 weiter ungeschlagen – und macht es dabei gerne spannend. Nach fünf Siegen in der Bundesliga erreichte Rottenburg am Donnerstagabend in einem harten Pokalfight beim Zweitligisten VC Bitterfeld-Wolfen das Viertelfinale im DVV-Pokal. Vor 200 Zuschauern in der vollen Brauereiturnhalle in Bitterfeld brauchte die Truppe von Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger 114 Spielminuten um den starken Tabellenführer der Nordstaffel zu bezwingen. Nach dem Spiel wurden die Begegnungen des Viertelfinales ausgelost, Rottenburg muss Anfang Dezember zum badischen Kontrahenten TV Ingersoll Bühl reisen, Friedrichshafen trifft auf die BR Volleys.

TVR-Coach Müller-Angstenberger sah nach der Partie seine Prognosen bewahrheitet: „Es war das erwartet schwere Spiel, genau so hatte ich mir das vorgestellt.“ Dass es auch gegen den Zweitligisten in den Tie-Break ging machte der Trainer an mangelnder Souveränität seines Teams fest. „Wir haben es uns schwer gemacht und unser Gegner hat auf maximalem Niveau agiert.“ Über den Ausgang der Partie war der Familienvater freilich begeistert, „am Ende machen es die Jungs phänomenal, wie sie den Kopf aus der Schlinge gezogen haben, das ist beeindruckend.“

Dass der Tabellenführer der 2. Bundesliga Nord keine leichte Hürde für den Zweiten der ersten Liga werden würde, wurde schon im ersten Satz ersichtlich. Mit dem Rückenwind eines Underdogs in seinem „Spiel des Jahres“ gab Bitterfeld-Wolfen das Tempo an und führte in Durchgang eins lange (4:1; 16;14). Erst beim Ausgleich zum 17:17 war der TVR im Spiel angekommen. Die Schwaben drehten den Satz und siegten mit 25:22.

Ähnliches Bild in Satz 2: Die Sachsen-Anhaltiner spielten munter auf, bis zum 14:11 waren sie stetig mit drei Punkten in Front. Beim 17:12 schwand die Hoffnung beim TVR auf die schnelle 2:0-Führung. Doch dass die Schwaben kämpfen können, haben sie schon des Öfteren bewiesen. Mit einem tollen Run gelang der 20:20-Ausgleich, kurz darauf gar die 21:20-Führung. Das Comeback sollte nicht belohnt werden, der Zweitligist konterte und mit drei Punkten in Serie war der umjubelte 25:22-Satzgewinn und damit der Ausgleich perfekt.

Auch der dritte Durchgang war über weite Strecken ausgeglichen, nach anfänglicher Führung des TVR (10:9) ging Bitterfeld in Front (14:15). Dies hielt nicht lange, zur zweiten technischen Auszeit hatte Rottenburg wieder die Nase vorne und ließ dann nicht mehr viel anbrennen. Über 17:15 und 20:16 holte Rottenburg den Satz am Ende deutlich mit 25:19.

Satz vier war ein Spiegelbild des zweiten Durchgangs. Der keck aufspielende Zweitligatabellenführer konterte eine anfängliche TVR-Führung (3:6) und glich zum 8:8 aus. Danach spielte der VCB munter weiter und war bei 17:13 schon wieder vier Punkte enteilt. Rottenburg schaffte beim 21:21 erneut ein Comeback und blieb dran. Bitterfeld legte jeweils vor und Rottenburg glich aus. Den dritten Satzball konnte Bitterfeld-Wolfen zum umjubelten 27:25-Satzerfolg und 2:2-Ausgleich nutzen. Die Sensation lag in der Luft.

Im fünften Durchgang zeigte Rottenburg mal wieder keine Nerven, man ist es ja mittlerweile auch gewohnt, gingen doch die letzten drei Bundesliga-Begegnungen auch in den Tie-Break. Schnell war eine komfortable Führung herausgespielt, in kürzester Zeit ging der Abschlussabschnitt mit 15:7 an den TVR, bei dem Außenangreifer Tom Strohbach die Goldmedaille des besten Spielers erhielt. „Das war unser sechster Sieg in Folge, wir haben den perfekten Start in die Saison“ sagte TVR-Trainer Müller-Angstenberger glücklich aber erschöpft, „an diesem Spiel ist ein Hacken dran, wir freuen uns auf das Viertelfinale in Bühl.“

Dem TVR bleiben nun nur zwei Tage, bis es i n der Bundesliga weitergeht: Am Sonntag, 16. November 2014 um 17 Uhr empfangen die Schwaben die starke Mannschaft der SWD powervolleys Düren in der Paul Horn-Arena. Es wird mit einer vollen Halle gerechnet, der Kauf von Tickets im Vorverkauf lohnt sich. Informationen zum Ticketerwerb gibt es auf www.volleyball-rottenburg.de.

Die Achtelfinal-Ergebnisse im Überblick:

Dienstag, 11.11.14, 20:00 Uhr: TSG Solingen Volleys – VfB Friedrichshafen 0:3
Dienstag, 11.11.14, 20:00 Uhr: TSV Herrsching - BR Volleys 0:3
Mittwoch, 12.11.14, 20:00 Uhr: Oststeinbeker SV – CV Mitteldeutschland 0:3
Mittwoch, 12.11.14, 20:00 Uhr: SV Fellbach – Cloud&Heat Volley Dresden 2:3
Mittwoch, 12.11.14, 19:30 Uhr: TGM Mainz-Gonsenheim – SVG Lüneburg 1:3
Mittwoch, 12.11.14, 19:00 Uhr: Netzhoppers KW-Bestensee – TV Ingersoll Bühl 2:3
Mittwoch, 12.11.14, 19:30 Uhr: VSG Coburg/Grub – SWD powervolleys Düren 0:3
Donnerstag, 13.11.14, 19:30 Uhr: VC Bitterfeld-Wolfen – TV Rottenburg 2:3

Die Begegnungen im Viertelfinale (9.-11.12.2014):

TV Ingersoll Bühl – TV Rottenburg
VfB Friedrichshafen – Berlin Recycling Volleys
Cloud&Heat Volley Dresden – SVG Lüneburg
SWD powervolleys Düren – CV Mitteldeutschland
 
Die nächsten Spiele des TV Rottenburg:

Sonntag, 16.11.2014 um 17:00 Uhr gegen SWD powervolleys Düren, Paul Horn-Arena Tübingen
Samstag, 22.11.2014 um 17:00 Uhr gegen Cloud&Heat Volley Dresden, Margon-Arena


Veranstaltung(en) zu diesem Bericht

13.11.2014 : 19:30 Uhr

VC Bitterfeld-Wolfen - TV Rottenburg (DVV-Pokal Achtelfinale)



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