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TVR: Die RottenBURG fällt nicht: Stimmungsvoller Heimsieg gegen Düren mit Strohbach-Show


TV Rottenburg – SWD powervolleys Düren 3:2 (19:25, 25:20, 16:25, 25:15, 15:11)

Beste Spieler: Willy Belizer (TV Rottenburg), Sebastian Gevert (SWD powervolleys Düren)

Der TV Rottenburg bleibt ungeschlagen und vorne dabei in der Volleyball-Bundesliga. Beim erneuten Sieg im 5. Satz vor 1.900 begeisterten Zuschauern in der Tübinger Paul Horn-Arena zeigte der TVR, dass er auch gegen die Topteams der Liga gewinnen kann. Die SWD powervolleys aus Düren zogen den Kürzeren, nahmen aber aus einem tollen Spiel verdient einen Punkt mit. „Zum Schluss waren wir unschlagbar“, sagte TVR-Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger. Gemeinsam mit den Fans schwärmte er in den höchsten Tönen vom Heimsieg.

Mit breiter Brust starteten beide Teams in die Partie. Beide sind „im Soll“, was den bisherigen Saisonverlauf angeht und haben schon die ersten Ausrufezeichen gesetzt. Einen Tick besser in Aufschlag und Annahme zeigten sich die Gäste aus Düren und erarbeiteten sich zur Satzmitte einen Vorsprung. Den brachten sie sicher zum 25:19 ins Ziel.

Ein 0:1 nach Sätzen schreckt den TVR in dieser Saison nicht. Gleich den ersten Punkt setzte Felix Isaak im Block gegen einen Pipe-Angriff von Matthias Pompe. Bis dahin hatte der Ex-Rottenburger einen guten Tag mit guter Annahme. Nur im Angriff streute er Fehler ein. Das veranlasste Dürens Trainer Michael Mücke wenig später zum Wechseln. Er brachte Marks für Pompe und auf der Diagonalen Prolingheuer für Gevert. Mit mäßigem Erfolg: Jetzt wackelte die Dürener Annahme öfter und Rottenburg spielte richtig druckvoll. Für die Vorentscheidung sorgten Tom Strohbach mit zwei Blockpunkten und Fred Nagel mit einem Ass im Aufschlag. Mit 25:20 brachte der TVR den Satz heim.

Düren versuchte es dann wieder mit Sebastian Gevert. Dazu lief die Mitte über Jaromir Zachrich und Georg Klein sehr gut im Angriff. Und der TVR tat sich wieder schwerer gegen die Gäste. Als der Satz schon beinahe entschieden war, überraschte der Schiedrichter mit einer roten Karte gegen TVR-Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger. Zuvor hatte sich Philipp Jankovski darüber beschwert, dass ihm übers Netz in ein Zuspiel gegriffen wurde. Die Strafe musste der Trainer hinnehmen und die Halle tobte über die nicht nachvollziehbare Entscheidung. Dabei hatte das Schiedsgericht bis dahin die Partie gut im Griff und alle Erinnerungen an heiße Spiele zwischen Rottenburg und Düren schienen weit weg. Unter gellendem Pfeifkonzert entschied Düren den Satz mit 25:16.

Wieder Achterbahn? Wieder Tie-Break? Der TV Rottenburg legte mit dem gut aufgelegten Tom Strohbach zum 12:4 vor. Dabei setzte er vier Asse in Folge – rekordverdächtig für den TVR. Und als er auch noch den 13 Punkt aus dem Hinterfeld ins Dürener Feld hämmerte, riss es alle Fans von den Sitzen: eine beeindruckende Strohbach-Show. Er war das i-Tüpfelchen auf einer sehr guten Rottenburger Teamleistung. Auch in der Abwehr gelangen sensationelle Bälle. Selten hatten die Fans einen so starken TVR gesehen, der den Satz mit dickem Vorsprung gewann: 25:15.
 
Düren musste ohne Libero Blair Bann, der sich bei einer Abwehraktion verletzte, in den Tie-Break. Matze Pompe wechselte direkt neben dem Feld das Trikot und spielte fortan auf der Libero-Position. Rottenburg war in Fahrt und zeigte von Beginn seine Tiebreak-Stärke: 5:0 hieß es nach einer schönen Serie von Dirk Mehlberg. Über 9:5 und 12:7 spielte der TV Rottenburg auf Sieg zum 15:11.

Die nächsten Spiele des TV Rottenburg:

Samstag, 22.11.2014 um 17:00 Uhr gegen Cloud & Heat Volley Dresden, Margon-Arena
Mittwoch, 26.11.2014 um 19:30 Uhr gegen Berlin Recycling Volleys, Paul Horn-Arena Tübingen


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16.11.2014 : 17:00 Uhr

Volleyball Bundesliga (Herren): TV Rottenburg - SWD powervolleys DÜREN



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