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GEA: Profi-Tipps für Abiturienten


Volleyball - Fünfte Auflage der GEA-Aktion. Das Erstliga-Team des TV Rottenburg trainiert mit Gymnasiasten

 

REUTLINGEN. Baggern, pritschen, schmettern: Schüler, die sich auf das Sport-Abitur vorbereiten, werden hellhörig, denn diese Gelegenheit gibt’s nicht alle Tage. Sie haben die Chance, ein spezielles kompaktes Volleyball-Training zu erhalten. Und zwar nicht von irgendwem, sondern dem Volleyball-Team des TV Rottenburg. Am Dienstag, 31. März (9.30 Uhr), weisen die Bundesliga-Asse 60 Gymnasiasten im Rommelsbacher Bildungszentrum Nord in Technik und Feinheiten des Sports ein. Das Interesse war in den Vorjahren so groß, dass die vom Reutlinger General-Anzeiger initiierte Aktion nun bereits zum fünften Mal über die Bühne geht.

»Das ist eine gute Geschichte«, unterstreicht Willy Belizer, der in der Vergangenheit bereits mehrfach mit von der Partie war und dabei den Schülern gezeigt und gesagt hat, worauf es in seinem Sport ankommt. »Der Zeitpunkt ist gut, der Umgang locker, uns und den Abiturienten macht’s Spaß«, erklärt der Libero, der seit 15 Jahren das Rottenburger Trikot trägt.

Zunächst werden zwei Langnetze über die ganze Breite der Halle gespannt, später dann in Gruppen in kleinen Feldern trainiert. Die TVR-Profis demonstrieren die einzelnen Techniken, Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger beschreibt die Abläufe und gibt Beispiele aus Spiel-Situationen. Ob Annahme, Zuspiel oder Angriffsschlag – intensives Üben ist angesagt, das Spielen kommt nicht zu kurz. Einigen Teilnehmern dürfte die Trainings-Session länger im Gedächtnis bleiben. »Der ein oder andere wird nach den vier Stunden einen ordentlichen Muskelkater haben«, sagt Belizer schmunzelnd.

Oft sind keine großen Änderungen nötig, um den Ball richtig zu treffen. Wenn etwa beim Zuspiel die Finger eher steif sind, lässt sich das Leder nicht so gut kontrollieren. Beim Baggern werden schon mal die Bälle kurz hinter dem Handgelenk getroffen, dadurch ist die Gefahr groß, dass sie verspringen. Im Angriff kommt es auf das Timing an: Der Schüler muss wissen, wann er den ersten der drei Schritte setzt, um das Leder am höchsten Punkt treffen zu können. Und beim Blocken ist die Haltung der Hände, die eine große Fläche bilden sollen, genauso wichtig wie der richtige Zeitpunkt des Absprungs. Da stehen die Rottenburger Spieler mit Rat und Tat zur Seite, teilen ihren Erfahrungsschatz mit den Gymnasiasten und sind für jede Frage offen.

»Der eine oder andere wird einen ordentlichen Muskelkater haben«
 
»Kleine Kniffe, große Auswirkung. Manchmal sind’s nur Kleinigkeiten im Bewegungsablauf, die geändert werden müssen, damit man Erfolg hat«, sagt Belizer. Nach den Übungen ist natürlich noch Zeit für Autogramme des TVR-Teams auf die GEA-T-Shirts, die vor dem Training ausgegeben werden. Im Rahmen des Abi-Trainings wird es im Übrigen auch einen Vortrag geben, der für den Umgang mit Prüfungen weitere Ratschläge aus einer anderen Perspektive bereithält. Eine AOK-Beraterin gibt Ernährungs- und Entspannungstipps. Mit diesem Rundumpaket im Rücken können die Prüfungen kommen.

Bis die Abiturienten zum Ball greifen, muss das Rottenburger Team zuvor noch um Erstliga-Punkte kämpfen. Am Samstag (19.30 Uhr, Paul-Horn-Arena) steht das letzte Hauptrunden-Spiel gegen den CV Mitteldeutschland auf dem Programm. Der TVR muss unbedingt punkten, um mit einer »guten Ausgangs- und Stimmungslage in die Play-offs zu gehen«, wie Belizer sagt. Dazu sind zumindest zwei Satzgewinne nötig. (GEA)

VON FRANK PLEYER

Informationen unter: www.gea.de/gea.2015 oder info@volleyball-rottenburg.de

Anmeldungen unter: sportabi@gea.de


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Veranstaltung(en) zu diesem Bericht

31.03.2015 : 09:30 Uhr

Abi-Training mit den TVR-Profis




21.02.2015 : 19:30 Uhr

Volleyball Bundesliga (Herren): TV Rottenburg - CV Mitteldeutschland



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