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Gesicht und Reaktion gezeigt


BR Volleys – TV Rottenburg 3:0 (25:23, 25:14, 25:19)

Beste Spoieler: Paul Caroll (BR Volleys), Tom Strohbach (TV Rottenburg)

Beim Gastspiel der Rottenburger Volleyballer in der Berliner Max-Schmeling-Halle blieb die Sensation aus. Am Samstagabend setzte sich der Favorit vor rund 3.500 Zuschauer gegen die Domstädter mit 3:0 durch. Der TVR zeigte dabei besonders im ersten Satz eine kämpferische Leistung und konnte Selbstvertrauen für die anstehenden Aufgaben tanken.

Kulttrainer Hans Peter Müller-Angstenberger setzte von Beginn an auf TVR-Neuzugang Kevin Foyer, der wie schon im Pokal-Viertelfinale in Bühl gleich wichtige Punkte machte. Ein echter Klassenunterschied mit Blick auf die aktuelle Tabellensituation war im ersten Satz nicht zu erkennen: Die Rottenburger kämpften um jeden Punkt und blieben dem Gastgeber dicht auf den Fersen. „Besonders der erste Satz war eine gute Antwort auf das Pokal-Aus in Bühl“, so Zuspieler Federico Cipolline, „wir müssen uns jetzt einfach weiter reinfinden und weiter mutig spielen.“  Bis zum 21:21 glichen die Domstädter die Berliner Führung stets aus. Dann setzten sich aber die Berliner mit 23:21 ab, gaben die Führung auch nicht mehr aus der Hand und holten sich den ersten Durchgang denkbar knapp mit 25:23. „Wir waren mit Berlin auf Augenhöhe aber gegen Ende des ersten Satzes hat mal wieder ein wenig gefehlt“, so Diagonalangreifer Sven Metzger direkt nach der Partie.

Im zweiten Satz stellten die BR Volleys dann aber ihre derzeitige Form unter Beweis und gingen von Beginn an deutlich in Führung. Bereits bei der ersten technischen Auszeit stand es 8:2 für Berlin. Konsequent spielten die Berliner nun ihre Angriffe und setzten sich mehr und mehr ab. Zur zweiten technischen Auszeit war der Tabellenführer bereits mit 16:7 vorne und eine echte Chance, den zweiten Durchgang für sich zu entscheiden, war in weite Ferne gerückt. Besonders MVP Paul Carroll zeigte eine starke Leistung und stellte die Rottenburger besonders mit gefährlichen Aufschlägen vor Probleme. „Wir haben den Start einfach verpasst und dann den Anschluss nicht mehr gefunden“, resümierte Metzger.

In Satz drei warf Rottenburg nochmal alles in die Waagschale und hielt den Durchgang lange ausgeglichen. Die Domstädter belohnten sich für ihren Einsatz mit der erstmaligen Führung in dieser Partie. Die erste technische Auszeit ging an die Rottenburger (8:6), ehe Berlin wieder das Zepter in die Hand nahm und sich bis zum 14:14 zurückkämpfte. Bis zum 17:17 hielten die Schwaben die Partie offen. TVR-Kulttrainer Hans Peter Müller-Angstenberger wechselte nun durch und gab unter anderem Federico Cipollone noch einige Einsatzminuten. Berlin wurde schlussendlich seiner Favoritenrolle gerecht und setzte sich auch im dritten Satz mit 25:18 durch.

„Aus dieser Situation heraus haben wir die Aufgabe heute gut gelöst. Nach dem enttäuschenden Aus im Pokal am Mittwoch haben wir heute ein Gesicht gezeigt. Die Klasse des Gegners hat uns nicht daran gehindert, unser Spiel zu machen und diesen schwierigen Punkt nach dem Bühl-Spiel zu bewältigen. Paul Carroll war heute mit seinen Aufschlägen entscheidend am Sieg der Berliner beteiligt und hat uns letztendlich den Zahn gezogen“, so Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger.

Bereits in einer Woche steht das nächste Heimspiel der Rottenburger an. In der Paul Horn-Arena gastieren am Sonntag, 06.12. um 17 Uhr die United Volleys bei den Domstädtern. Dort wartet der nächste „Brocken“ auf den TVR: Die Volleyballer aus dem Rhein-Main-Gebiet kommen mit breiter Brust an den Neckar, auch weil sie unter der  Woche den VfB Friedrichshafen aus dem Pokal geworfen haben. „Jetzt haben wir eine Woche Zeit, um uns auf die United Volleys vorzubereiten. Dann hoffen wir, dass wir einen schönen zweiten Advent mit unseren Fans in der Paul Horn-Arena feiern können“, so Metzger. 


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Veranstaltung(en) zu diesem Bericht

28.11.2015 : 18:30 Uhr

Der TVR beim Auswärtsspiel in der Hauptstadt

Berlin Recycling Volleys - TV Rottenburg

Der TVR beim Auswärtsspiel in der Hauptstadt



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