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Gea: Der TVR zeigt demonstrativ Haltung


3:0-Triumph im zweiten Pre-Play-off-Spiel gegen Netzhoppers. Mittwoch Entscheidungsspiel 

VON MICHAEL GRIMM TÜBINGEN. Geht da noch was? Ja klar! »Wir wollen auf keinen Fall gegen den Abstieg spielen, denn das haben wir nicht verdient«, sagt Moritz Karlitzek. »Ich habe ein gutes Gefühl«, betont Phillip Trenkler. Und auch Libero Hannes Elsäßer ist davon überzeugt, dass der Volleyball-Bundesligist TV Rottenburg noch ins Meisterschafts-Viertelfinale einziehen kann, »wenn wir wieder eine Einheit hinkriegen und als Team auftreten«. Keine Frage: Das Selbstbewusstsein der Rottenburger ist nach dem souveränen 3:0 (25:22, 25:21, 25:11) gegen Netzhoppers Königs Wusterhausen noch einmal gestiegen. Jetzt geht es am Mittwoch (19 Uhr) darum, sich auch im Entscheidungsspiel der Pre-Play-offs bei den Brandenburgern durchzusetzen. Gewinnt der TVR, kommt es am 18. März zum ersten DM-Viertelfinale beim Hauptrunden-Gewinner VfB Friedrichshafen; im Fall einer Niederlage folgen die Abstiegsspiele gegen Solingen. 

»Wir haben uns frei gespielt. Das ist wichtig für den Kopf«  

Zum Ende der Saison, nach einer Misserfolgsserie, mit der sich der TVR um Tabellenrang sechs gebracht hatte, zeigen die Rottenburger demonstrativ wieder Haltung. Das war trotz der 1:3-Niederlage schon so am vergangenen Mittwoch bei den Netzhoppers, und das war erst recht so am Samstagabend beim Rückspiel in der Tübinger Paul-Horn-Arena. »Wir sind überzeugend aufgetreten, haben uns frei gespielt. Das ist wichtig für den Kopf«, sagte Außenangreifer Karlitzek, mit 13 Punkten erfolgreichster TVR-Spieler. Ihm folgte Ferenc Nemeth mit zwölf Zählern.

Nachdem der Ausgleich geschafft ist, glaubt auch Trenkler, dass die Rottenburger dazu in der Lage sind, die Best-of-three-Serie als Sieger zu beenden. »Ich gehe davon aus, dass wir eine solche Leistung nochmals aufs Parkett bringen können«, sagte Trenkler, der sein bestes Saisonspiel bestritt und beim unerwartet deutlichen 3:0-Erfolg gegen die Netzhoppers zehn Punkte beisteuerte. Nur einen Punkt weniger erzielte der zurzeit konstant starke Lars Wilmsen. 

Zwei Sätze lang hatten die Randberliner Gegenwehr geleistet. Erst im dritten Durchgang, als die Hausherren die Zügel nicht schleifen ließen, ergaben sich die Gäste ihrem Schicksal. Dieses Mal erwies sich eine hohe Führung also nicht als Gift für den TVR. Netzhoppers-Trainer Mirko Culic wunderte sich über das mangelhafte Auftreten seiner Mannschaft und wurde deutlich: »Ich kann mir nicht erklären, warum wir so schlecht gespielt haben. Ich hoffe, wir zeigen am Mittwoch unser wahres Gesicht.« 

Dass im verletzten 280-fachen Ex-Nationalspieler Björn Andrae eine wichtige Stütze gefehlt hatte, darf nicht unerwähnt bleiben. Ob der 35 Jahre alte Routinier, der Kniebeschwerden hat, übermorgen wieder dabei sein wird, ließ sein Coach offen. »Das entscheiden die Ärzte«, sagte Culic. (GEA) 


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11.03.2017 : 19:30 Uhr

Pre-Playoffs Volleyball Bundesliga

TV Rottenburg - Netzhoppers SolWo Königspark KW

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