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Gea: Abstiegsspiele statt Viertelfinale


Rottenburger verlieren bei den Netzhoppers völlig unnötig mit 1:3 und treffen nun am Samstag auf Solingen

BESTENSEE. Aus der Traum vom Einzug ins Viertelfinale mit Spielen gegen Volleyball-Rekordmeister VfB Friedrichshafen: Der TV Rottenburg verlor am Mittwochabend die dritte und damit entscheidende Partie der Pre-Play-offs bei Netzhoppers Solwo Königs Wusterhausen völlig unnötig mit 1:3 (22:25, 29:27, 25:23, 25:21). Die Quittung dafür sind Abstiegsspiele gegen das Bundesliga-Schlusslicht Solingen Volleys. Der Auftakt der Serie best of three erfolgt bereits am Samstag (19.30 Uhr) mit einem Heimspiel. Das Rückspiel steigt am Mittwoch (19.30 Uhr) in Solingen. Sollte es zu einem dritten Duell kommen, haben die Rottenburger am Sonntag, 26. März (17 Uhr), wieder Heimrecht. 

»Wir haben es gut gemacht, uns aber aus dem Rhythmus bringen lassen«, sagte TVR-Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger zerknirscht. Beide Teams trafen zum vierten Mal innerhalb von knapp drei Wochen aufeinander, gestern zum dritten Mal bei den Brandenburgern, die zuvor schon beide Heimspiele gewonnen hatten. Diese Mini-Serie wollten die Rottenburger knacken, zumal die Netzhoppers zunächst ohne ihren am Knie verletzten Kapitän und 280-fachen Ex-Nationalspieler Björn Andrae antraten und dieser Umstand einen kleinen Vorteil versprach.

Satz gewonnen und 20:15 vorne

Im ersten Satz standen die Gäste sehr kompakt und fanden besser als ihr Gegner in die Partie. Doch den knappen Vorsprung konnten sie nicht halten. Die Netzhoppers glichen immer wieder aus und erzielten sogar die Führung (20:19) – sie währte allerdings nicht lange. Als Felix Isaak mit einem Flatteraufschlag ein Ass gelang und der für Lars Wilmsen eingewechselte Fred Nagel einen Angriff vollendete, stand es 22:24. Dann bugsierten die Hausherren einen Ball ins Aus. 

Der TVR agierte weiter variabel und marschierte im zweiten Durchgang wieder vorneweg – bis zum 20:15. Nun kam Andrae eine Zeit lang aufs Feld und die Hausherren holte n vier Punkte auf, doch Phillip Trenkler erhöhte auf 21:19. Nun wurde es ganz eng. Der TVR geriet in Rückstand (21:22), bewahrte aber Ruhe und hatte bald darauf Satzball (26:27) nach einem Punkt durch Moritz Karlitzek. Aber erneut folgte der Gleichstand. Dieses Spielchen wiederholte sich noch drei Mal, ehe die Gastgeber beim 29:27 die Nase vorne hatten.

Wieder flott losgelegt

Die Frage war nun: Kann sich der TVR von dem Schock, den Satz noch verschenkt zu haben, erholen oder geht es abwärts mit dem Selbstbewusstsein? Was folgte, war ein sehenswerter Schlagabtausch auf Augenhöhe (9:9). Die Rottenburger lagen anschließend mit 10:13 im Hintertreffen, zogen aber mit einer 5:0-Serie wieder vorbei. Dieser Vorsprung hielt bis zum 19:17. Doch KW konterte mit drei Punkten in Folge – und behauptete seine Führung bis zum Satzgewinn. 

Auch im vierten Durchgang legte der TVR wieder flott los und dominierte bis zum 13:8. – bis erneut Routinier Björn Andrae mitwirkte. Und die Rottenburger kamen erneut aus dem Rhythmus. Die Brandenburger überholten die Gäste beim 15:14 und legten zwei weitere Punkte nach. Nun kam Tim Grozer für Trenkler und markierte prompt zwei Zähler in Folge. Die Hoffnung jedoch, das Blatt noch einmal wenden zu können, erfüllte sich nicht. Dieses Spiel hätten die Rottenburger wahrlich nicht verlieren müssen. »Wir haben keine Zeit zum Ausruhen. Der Blick geht ganz schnell nach vorne zum Solingen-Spiel«, haderte Müller-Angstenberger nicht mehr lange. (gri) 


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15.03.2017 : 19:00 Uhr

Pre-Playoffs Volleyball Bundesliga

Netzhoppers SolWo Königspark KW - TV Rottenburg

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