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Tagblatt: Den Abstiegskampf annehmen



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Beschreibung: Der TVR muss den Abstiegskampf gegen Solingen annehmen.

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Fotograf: Markus Ulmer


Am Samstag (19.30 Uhr) erwartet der TV Rottenburg die Solingen Volleys. Wer zuerst zwei Spiele gewinnt, bleibt drin - der Verlierer steigt ab.

Niederlagen sind nie schön. Bitter werden sie, wenn der Sieg schon greifbar nahe war. Genau das haben die Erstliga-Volleyballer des TV Rottenburg am Mittwoch erlebt: Bei den Netzhoppers Königswusterhausen führte der TVR mit 1:0 Sätzen, hatte im zweiten Durchgang vier Satzbälle - von da an ging's bergab, Rottenburg verlor das entscheidende dritte Spiel der Pre-Playoff-Serie mit 1:3. Und muss jetzt das Pflichtprogramm statt der Kür bestreiten: Am Samstag (19.30 Uhr) kommt Solingen zum Showdown im Abstiegskampf in die Tübinger Paul-Horn-Arena, das Playoff-Viertelfinale gegen Friedrichshafen dagegen bestreitet Königswusterhausen.

Hans Peter Müller-Angstenberger hat seine eigene Art, mit Niederlagen umzugehen. Trotz der nächtlichen Busfahrt stand der Lehrer gestern Morgen wieder vor seiner Schulklasse, Kursstufe Deutsch, alles wie immer. Auch von seinen Spielern verlangt Müller-Angstenberger, den Trip zu den Netzhoppers schnellstens abzuhaken. "Es darf keinen Platz für Enttäuschung geben, das Spiel ist passé, fertig, aus. Jetzt darf es nur eines geben: Kreuz gerade machen, Blick nach vorne und mit aller Leidenschaft in die Begegnung mit Solingen gehen."

Vor einer Woche haben die Rottenburger gezeigt, dass sie durchaus in der Lage sind, Rückschläge wegzustecken: Drei Tage nach der Niederlage in Bestensee gelang dem TVR eine eindrückliche Revanche, beim 3:0 im zweiten Spiel gegen die Netzhoppers dominierte Rottenburg eindeutig. "Genau so müssen wir jetzt wieder reagieren", sagt Müller-Angstenberger. Der TVR geht als Favorit in die Playdowns, entschied in der Normalrunde beide Partien gegen Solingen für sich. Beim 3:2 vor wenigen Wochen leistete sich das Team nach dem 2:0 allerdings eine unerklärliche Schwächephase, rettete sich noch gerade so zum Sieg im Tie-Break. "Auch daran gilt es zu wachsen" , sagt Müller-Angstenberger und fordert von seinem Team einen letzten Kraftakt.

Am Ende einer langen Saison kommen die Volleyballer ohnehin schon auf den Felgen daher, nun müssen die Rottenburger in die dritte englische Woche in Folge. Einige Spieler sind angeschlagen, Ferenc Németh etwa spielte am Mittwoch mit einem dicken Knie . "Wir nehmen es, wie es ist, kein Lamentieren", sagt Müller-Angstenberger und liefert damit schon mal die Überschrift für die Playdown-Serie gegen Solingen. Am Mittwoch (19.30 Uhr) ist das Rückspiel, eine eventuell nötige dritte Partie wäre dann am Sonntag, 26. März wieder in Tübingen.

Virus setzt Solingens Oliver Gies matt

Die Solingen Volleys haen den Trainer-Benjamin der Liga: Mit gerade 24 Jahren ist Justin Wolff der jüngste Coach im Volleyball-Oberhaus. Sein Co-Trainer ist gleichzeitig Kapitän: Oliver Gies, vor zehn Jahren auch mal im Trikot des TV Rottenburg, setzte zuletzt allerdings ein Virus matt. Beim 1:3 im zweiten Pre-Playoff-Spiel gegen Bühl war Gies erstmals nach drei Wochen zumindest wieder in der Halle, an einen Einsatz war aber noch nicht zu denken. "Das ist hart, wenn man einfach nicht helfen kann", sagte Gies dem Solinger Tageblatt. Der zweite Routinier im Team des Aufsteigers, Zuspieler Huib den Boer, pausierte gegen Bühl ebenfalls, die Wade zwickte - gegen Rottenburg ist der 35-Jährige aber aller Voraussicht nach wieder dabei.


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Veranstaltung(en) zu diesem Bericht

18.03.2017 : 19:30 Uhr

Playdowns Saison 2016/17

TV Rottenburg - Solingen Volleys

Playdowns Saison 2016/17



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