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Die Jubiläumssaison in Zahlen: 100 Sätze insgesamt und Top-Drei im Zuschauerschnitt


Mit dem neunten Tabellenplatz hat der TV Rottenburg seine Jubiläumssaison 16/17 abgeschlossen. Nach der Hauptrunde folgten die Pre-Playoffs, sowie die Playdowns, in denen der TVR am Ende noch um den Klassenerhalt bangen musste. Wir blicken zurück auf eine Saison, die eigentlich deutlich besser war, als es am Ende aussieht.

Im Vergleich zur Vorsaison, in der die Rottenburger mit 14 Niederlagen in Folge eine nie da gewesene Misere erlebten, feierte der TVR in der abgelaufenen Spielzeit deutlich mehr Erfolge. Sechs Siege waren es insgesamt in der Hauptrunde, vier in der heimischen Paul Horn-Arena (darunter der Derbysieg gegen Bühl), zwei auf fremden Terrain. Eine Verbesserung zur Vorsaison, dort schaffte man keinen einzigen Auswärtserfolg. Der TVR spielte also wesentlich erfolgreicher in dieser Saison.

In den Pre-Playoffs war der Heimvorteil ein entscheidender Faktor. Die Netzhoppers konnten sich eine 3:0 Niederlage in Tübingen leisten, weil das Entscheidungsspiel wieder in der Landkost-Arena stattfand. Dort setzten sich die Brandenburger erneut mit 3:1 durch und zogen ins Playoff-Viertelfinale ein. Das gleiche Bild in den Playdowns, auch dort wurde das Duell im dritten Spiel entschieden. Rottenburg hatte Heimrecht, Solingen reichte der 3:0 Sieg in der heimischen Wittkulle nicht. 

Liga und Pokal zusammengezählt schafft es der TVR auf genau 100 Sätze in der Saison 2016/17. 97 davon wurden in der Bundesliga ausgetragen, in drei Sätzen unterlagen die Schwaben im Pokal-Viertelfinale bei den SWD powervolleys Düren. 

Moritz Karlitzek wurde beim TVR am öftesten zum MVP geehrt. Vier goldene und sieben silberne Medaillen sammelte der Außenangreifer in seiner zweiten Spielzeit am Neckar. 211 Punkte erzielte Karlitzek im Lauf der Hauptrunde, gefolgt von Ferenc Németh, der auf 196 Zähler kommt.

In die Top-Drei der Tabelle schafften es die Rottenburger im Zuschauerschnitt: 1885 Menschen sahen die Begegnungen im Tollhaus der Liga während der Hauptrunde im Schnitt. Nur Berlin und Friedrichshafen erreichen einen besseren Schnitt. Der TVR erzielte gegen jeden Bundesligisten (außer gegen Berlin) eine höhere Zuschauerzahl als der jeweilige Gegner im Rückspiel. Getragen werden diese Zahlen seit Jahren von einer starken Dauerkartenquote, die beim TVR diese Saison rund 750 betrug. 

Was bereits mehrfach in den Medien diskutiert wurde, zeigt sich auch in Rottenburg: Die Begegnungen in der Endrunde haben dem TV Rottenburg den Zuschauerschnitt geschmälert: Nur im letzten Entscheidungsspiel gegen Solingen (2.000) erreichten die Schwaben ihr Sollziel. In den anderen Begegnungen (Pre-Playoffs gg. Netzhoppers, 1.000 und Playdowns gg. Solingen, 1.000) kamen deutlich weniger Zuschauer in die Paul Horn-Arena als erwartet.

Geht man davon aus, dass alle Bundesligisten ihre beantragte Lizenz erhalten und die bisher veröffentlichten Vereine, die zusätzlich in die erste Liga möchten (TSV Unterhaching, Wildcard), ebenfalls die Lizenz erhalten, spielen in der Volleyball Bundesliga 2017/18 erneut elf Teams. Der VC Olympia Berlin wird die Liga wieder verlassen, Wildcard-Antragsteller Unterhaching könnte dazu stoßen (Stand 03.04.17). Absteiger Solingen Volleys kann nach gestelltem Antrag auf die erste Liga bei einem freien Platz zur kommenden Saison ins Teilnehmerfeld der Liga rücken.


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